Zur Montage von “David wants to fly”
Mittwoch, 30.6.2010
17:00 Uhr
Raum 1104
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Zur Montage von “Teenage Response”
Mittwoch, 9.6.2010
17:00 Uhr
Raum 1104
Ein Film von Eleni Ampelakiotou
Eine now films morlock & ampelakiotou Produktion in Co-Produktion mit ZDF/3sat unterstützt mit Mitteln der Medienboard Berlin-Brandenburg.
HD, 16:9, 180 Minuten.
Achtung: Der Film wird in voller Länge gezeigt, im Anschluss findet ein Gespräch mit der Editorin und der Regisseurin statt.
SYNOPSIS In intimen Gesprächen erzählen junge Erwachsene im Alter zwischen 13 und 21 Jahren unkommentiert von ihren Körpern, persönlichen Erfahrungen und erotischen Begegnungen. Ob im Drogenrausch, bei Prügeleien, beim Tanzen, bei der Liebe – in all ihren Geschichten ist ihr Körper der Ort, den sie mit ihren Gedanken und Gefühlen durchstreifen, um zu erfahren, wo der Schmerz anfängt und wo er aufhört, und wo das »Ich« wohnt. Eine moderne Saga vom Begehren sich zu finden, zu behaupten und aufrecht zu gehen. Mit schwerelosen Bildern und traumwandlerischen Atmosphären, begleitet Teenage Response dreizehn Jugendliche in das Universum ihrer innersten Räume. Ein cineastischer, kunstvoller Dokumentarfilm – der trotz Schmerz, Wut, Traurigkeit und Gewalt, von der Liebe und dem Begehren erzählt. (zitiert aus dem Flyer zum Film)
Daniela Kinateder studierte an der NYFA (New York Film Academy) und an der HFF Potsdam-Babelsberg im Studiengang Montage, wo sie 2006 ihr Diplom machte. Ab 2007 Lehraufträge an der HFF, derzeit ist sie künstl.-wiss. Mitarbeiterin für Filmmontage (Experimentalfilm/Videokunst) an der Kunsthochschule für Medien in Köln.
Projekte (Auszug):
2008 Teenage Response – Dokumentarfilm
Panopticon LV I-I. Eine begehbare Oper in sechs Räumen – Ausstellung
Sonnensturz – Architektur des Expressionismus – Ausstellung
Raumapparate – Werkstatt zur Bauhausbühne
2007 7 More Minutes – Animationsfilm
Marathon – Animationsfilm
Die Strandräuber – Dokumentation zur Opern-Aufführung
2006 Film-Projektionen – Installation
2005 Stadt als Beute – Spielfilm
2004 Adil geht – Spielfilm
2003 Cranberry Sauce – Performance / Video, Streichquartett, Tonbandzuspielung
2002 Kontakt – Experimenteller Film
Blood On The Floor – Education-Projekt der Berliner Philharmoniker
2001 99-Euro-Films – Spielfilm
Eleni Ampelakiotou ist am 8.4.1959 in Athen geboren. 1964 Übersiedlung nach Deutschland. Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität Heidelberg und FU Berlin. Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Neben der Tätigkeit als Regisseurin und Produzentin von Now Films freie Drehbuchautorin, Scriptconsultant sowie Trainerin für Schauspieler.
2007-2009 Teenage Response. Drehbuch, Regie, Schnitt, Produzent
2004/2005 3 Grad kälter. Dramaturgie
1999-2001 Finnlandia. Drehbuch, Regie, Schnitt
1990 Das Fenster. Regie
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Zur Montage von “Schnupfen im Kopf”
Mittwoch, 26.5.2010
17:00 Uhr
Raum 1104
„Was gehört dazu und was nicht? Man kann doch nicht aus dem eigenen Leben eine Materialsammlung machen, das geht doch nicht.” Dieser Schlüsselsatz stammt aus einem inszenierten Videotagebuch, das Gamma Bak 1993 an ihrem Küchentisch drehte, zwei Jahre vor ihrer ersten Psychose. Es folgen fünf weitere Psychosen und zahlreiche Interviews – mit Freunden, Ex-Partnern, Kollegen, Verwandten, sowie Selbstinterviews, entstanden im Laufe einer Erwachsenenbiografie. Sie alle kreisen um die Frage, was eine Psychose ausmacht: Setzt die Diagnose in der inneren oder der äußeren Welt an? Wie wird die eine von der anderen abgegrenzt? Wie verändern Medikamente und Klinikaufenthalte Begriffe der Ich-Bestimmung, wie Sexualität, Arbeit oder Wohnung? Die Fülle der Gespräche und die genau ausgewählten (Selbst-)Bilder zeigen, wie sich Identität der sprachlichen Ebene ebenso entzieht wie einer linearen Erzählstruktur. (Stefanie Schulte Strathaus)
Regie: Gamma Bak
Produktion: Gamma Bak Filmproduktion, Berlin; Digipost, Budapest
Montage: Szilvia Ruszev
Länge: 93 Minuten
Die Regisseurin ist ebenfalls anwesend.
Szilvia Ruszev wurde 1974 in Budapest geboren. Bis 1998 studierte sie an der Eötvös Loránd Universität in Budapest Literaturwisenschaft, Filmtheorie und Videokommunikation. 2002 begann sie mit ihrem Studium der Montage an der HFF Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg, das sie 2008 beendete. Im gleichen Jahr nahm sie am 6. Berliner Talent Campus teil. Neben dem Studium arbeitete sie als Editorin und Dramaturgin für TV-Beiträge und war als Regie-und Schnittassistenz bei internationalen Filmen, u.a. The Tulse Luper Suitcases (Peter Greenaway) tätig.
AUSWAHLFILMOGRAPHIE
2003 Heimarbeit. Kurzfilm. Fabian Möhrke
2004-2007 Tulse Luper Network / Gold. Multimediaprojekt. Peter Greenaway Masterclass
2005 Hog Heaven. Kurzfilm. Moonika Wojtyllo
2005 Berlin-Beijing a.m. p.m. Kurzfilm. Szilvia Ruszev
2006/7 Hourglass. Szabolcs Tolnai
2009 Peter Greenaway meets Hungarian Cinema. Experimental VJ-Show. Peter Greenaway
2009 Wagah. Kurzfilm. Supriyo Sen
2009 Unfinished Symphony. Kurzfilm. Tarje Eikanger Gullaksen
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17:00 Uhr
Raum 1104
Stefan Oliveira-Pita: „Portraits deutscher Alkoholiker“
In Montage im Gespräch soll es um Projekte von Montagestudierenden gehen und darum, via die Positionen der anderen über Montage ins Gespräch zu kommen.
Am Anfang war alles ein bisschen einfacher, das sagen fast alle.
“Portraits deutscher Alkoholiker” erkundet die Lebensgeschichten
und Überlebensstrategien von Menschen, die versuchen sich mit ihrer Sucht
im Alltag einzurichten, sei es die Hausfrau im Keller oder der Anwalt vor Gericht.
Genre: Dokumentarfilm
Buch und Regie: Carolin Schmitz
Format: 78min / 35mm / color
Montage: Stefan Oliveira-Pita
„Portraits deutscher Alkoholiker“ lief bei der Berlinale 2010 in der Perspektive deutsches Kino.
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Rune Schweitzer im Gespräch mit Gesa Marten:
Zum Montageprozess von “Auf der sicheren Seite”.
28.4.10
17:00 Uhr
Raum 2017
Achtung: Preview des Films am 27.4.10 um 19:00 Uhr im Thalia Potsdam.
In Anwesenheit des Regisseurs Lukas Schmid und Prof. Dr. Manfred Rolfes.
http://thalia-potsdam.de/thalia.php?what=programm
Ein Kontingent Freikarten ist vorhanden.
Dokumentarfilm
von Corinna Wichmann und Lukas Schmid
D 2009 – 80 Min.
Seit 2007 lebt die Mehrheit der Menschen weltweit in Städten. Auf allen Kontinenten wachsen immer mehr Städte zu Megacities heran. Die Privatisierung des städtischen Raumes wird immer häufiger zum Ausweg aus den ungelösten Problemen zwischen den verschiedenen Gesellschaftsschichten. Die Auflösung der städtischen und sozialen Gemeinschaft schreitet voran: hohe Mauern,Elektrozäune, Videoüberwachung und bewaffnete Sicherheitskräfte sind eine Antwort der höheren Einkommensklassen auf diese Entwicklung. In sogenannten „Gated Communities“ wird ihnen ein Leben „auf der sicheren Seite“ garantiert.
Der Dokumentarfilm von Corinna Wichmann und Lukas Schmid zeigt Innenansichten von drei Gated Communities auf drei Kontinenten:Wir treffen die Immobilienmaklerin Brenda in ihrer Community DAINFERN, in Johannesburg / Südafrika, einer Stadt mit den höchsten Mordraten der Welt.
Wir begleiten Mr. Misra durch seine Community PALM MEADOWS in der überbevölkerten und chaotischen Stadt Bangalore / Indien.
In Las Vegas lernen wir Stacy kennen, der in seiner exklusiven Community SPANISH TRAIL nach wahren Freunden sucht.
Der Film zeichnet ein komplexes Bild der Gated Communities. Durch das detaillierte Porträt von Bewohnern und Bediensteten, von Lebensumständen inner- und außerhalb der privatisierten Areale bietet der Film eine selten mögliche Innenansicht des Lebens
http://www.realfictionfilme.de/filme/auf-der-sicheren-seite/index.php
Biographie Rune Schweitzer
Nach einer klassischen Filmschnitt-Ausbildung beim Südwestfunk Baden-Baden studierte Rune Schweitzer an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam Babelsberg. Ihr Kurzfilm sportfrei wurde 2000 für den deutschen Schnittpreis nominiert. Im Jahr 2004 hat sie ihr Studium mit einem Diplom im Fach Filmmontage abgeschlossen. Seitdem ist sie freiberuflich als Editorin tätig.
Auswahlfilmographie
1999 Duft. Kurzfilm. Franziska Meletzky
2000 sportfrei. Kurzfilm. Anna Klamroth
2000 Teltow Blues. Kurzfilm. Hans Schimkönig
2001 Versteck für einen Hund. Kurzfilm. Aviva Barkhourdarian
2001 Feinkost. Kurzfilm. Robert Jäger
2003 Rosamond. Kurzfilm. Jana Marsik
2003 grow or go – Die Architekten des Global Village. Dokumentarfilm. Marc Bauder
2004 Das Jubiläum. Kurzfilm. Klaus Charbonnier
2004 jeder schweigt von etwas anderem. Dokumentarfilm. Marc Bauder, Dörte Franke
2005 Der Kommunist. Dokumentarfilm. Marc Bauder
2006 32A. Spielfilm. Marian Quinn. (Deutschland/Irland)
2007 Kategorie C. Franziska Tenner
2009 „Ich will nicht wissen, wer ich bin“ – Heiner Müller. Dokumentarfilm. Christoph Rüter
2009 Auf der sicheren Seite. Dokumentarfilm. (zusammen mit Gesa Marten. Corinna Wichmann und Lukas Schmid)
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zu gast am 7.4.2010: Gesa Marten
Zum Montageprozess von
PereSTROIKA – UmBAU einer Wohnung
Mittwoch, 7.4.10
Raum 1104
17:00 Uhr
Dokumentarfilm, D 2008, 85 Min., 35mm, russ. mit dt. Untertiteln
Regie: Christiane Büchner
In dieser Wohnung hat jedes Zimmer einen anderen Besitzer.
Und obwohl sie gemeinsam in einer Wohnung leben, war keiner je im Zimmer des anderen!
Stellen Sie sich vor, Sie müssten mit Ihrer Familie in einem einzigen Zimmer wohnen und sich Küche, Bad und Telefon mit bis zu zwei Dutzend weiteren Personen teilen. In St. Petersburg ist das nicht ungewöhnlich, sondern ein Relikt aus den Zeiten der sowjetischen Normzuteilung und noch lange nicht Vergangenheit. Ungeübt im Umgang mit Besitz aber jahrzehntelang trainiert im Ergattern von staatlichen Zuteilungen, setzt das Ausloten eines angemessenen Marktwertes für die einzelnen Zimmer dieser Wohnung eine Dynamik in Gang, die das Verhältnis aller Beteiligten noch ein letztes Mal auf die Probe stellt. Nun geht es nicht mehr darum, wer wie lange morgens das Bad blockiert oder die Küche mit besonders strengen Essensdüften verpestet. Jetzt, da sich ihre Wege unwiderruflich trennen, will jeder das Optimale für sich herausholen und scheut dabei vor nichts zurück. Denn entweder es ziehen alle aus, oder keiner! Diese Suche nach immer neuen Lösungsansätzen entwirrt der Film, indem er jedem Erzählstrang geduldig nachgeht. Anstatt seine Protagonisten moralisierend zu verzerren – hier die profitgierigen Makler, dort die ohnmächtigen Bewohner der Kommunalwohnung – bleibt er ihnen dicht auf den Fersen und zeigt sie im Kontext einer Bewegung, die die einstigen Nachbarn in alle Himmelsrichtungen auseinander führt. Weil sich pereSTROIKA gerade auf die Details des existenziellen Kampfs seiner Protagonisten um ein neues Zuhause einlässt, entwirft der Film ein Bild davon, wie sich freie Marktwirtschaft in Russland heute anfühlt.
Gesa Marten vertritt im Sommersemester die Professur Künstlerische Montage an der HFF Potsdam-Babelsberg.
Gesa Marten studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Philosophie in München und Köln mit Abschluß M.A. Seit 1991 arbeitet sie freiberuflich als Editorin und Dramaturgin. Sie unterrichtet an verschiedenen Hochschulen. 2000 war sie für den Deutschen Fernsehpreis mit ABNEHMEN IN ESSEN in der Kategorie »Bester Schnitt« nominiert, 2004 und 2006 wurde sie für den Deutschen Kamerapreis in den Kategorien Schnitt Dokumentarfilm und Schnitt Kurzfilm nominiert. Bei Film+ wurde sie 2005 gemeinsam mit Bettina Braun für ihre Montage von WAS LEBST DU? mit dem Bild-Kunst Schnittpreis Dokumentarfilm ausgezeichnet. 2008 war sie mit LOST IN LIBERIA für diesen Preis wieder nominiert. Für ihren Schnitt von pereSTROIKA – umBAU einer Wohnung erhielt sie im vergangen November erneut den Film+ Bild-Kunst Schnittpreis Dokumentarfilm 2009.
Gesa Marten ist Mitglied der Europäischen Filmakademie.
Auswahlfilmographie
1992 Fritz und Erna. Dokumentarfilm. Lars Büchel
1993 Chuppa. Dokumentarfilm. Sascha und Laurie Schneider
1996 Shalom Alaaf. Dokumentarfilm. Gerhard Schick und Frank Schauder
1997 Sarajlija. TV-Dokumentarfilm. Gordan Godec
1998 Ich kam nach Palästina. Dokumentarfilm. Robert Krieg
1999 Abnehmen in Essen. Doku-Serie. C.L. Rettinger und Claudia Richarz
2000 It’s a She-thing. TV-Dokumentarfilm. Susanne Ofteringer
2001 Sainkho. Dokumentarfilm. Erica von Moeller
2002 Die Krokodile der Familie Wandaogo. Dokumentarfilm. Britta Wandaogo
2004 Was lebst du? Dokumentarfilm. Bettina Braun
2005 Geschwister Vogelbach. Dokumentarfilm. Luzia Schmid
2005 Hannah. Spielfilm. Erica von Moeller
2007 Lost in Liberia. Dokumentarfilm. Luzia Schmid
2008 Fräulein Stinnes fährt um die Welt. Dokumentarspielfilm. Erica von Moeller
2008 pereSTROIKA – umBAU einer Wohnung. Dokumentarfilm. Christiane Büchner
2009 LowLights. Spielfilm. Ignas Miskinis
2009 Auf der sicheren Seite. Dokumentarfilm. Corinna Wichmann und Lukas Schmid
Auszeichnungen
2000 Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis, Kategorie Bester Schnitt für Abnehmen in Essen
2004 Nominierungen für den Deutschen Kamerapreis / Schnitt in der Kategorie Dokumentarfilm für
Die Krokodile der Familie Wandaogo und in der Kategorie Kurzfilm für Im Augenblick
2005 Film+ Bild-Kunst Schnittpreis Dokumentarfilm für Was lebst du? (mit Bettina Braun)
2006 Nominierung für den Deutschen Kamerapreis / Schnitt in der Kategorie Dokumentarfilm für Geschwister Vogelbach
2008 Nominierung für den Film+ Bild-Kunst Schnittpreis Dokumentarfilm für Lost in Liberia
2009 Film+ Bild-Kunst Schnittpreis Dokumentarfilm für pereSTROIKA – umBAU einer Wohnung
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Mittwoch, 27.1.10
17:00 Uhr
Raum 1102
Zu Gast sind die Filmemacher Julia Albrecht und Busso von Müller, die über den Herstellungsprozess des Films “Shanghai Fiction” sprechen werden.
Der Film läuft ab 17:00 Uhr in HDCam, im Anschluss an das Screening folgt das Gespräch mit den Filmemachern.
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Mittwoch, 20.1.10
17:00 Uhr
Raum 3402 (Avid 5)
Martin Kayser Landwehr: Script Sync am Avid.
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mittwoch, 13.1.10
17:00 Uhr
Raum 1104
Michèle Barbin: Zur Montage von Pianomania.
Manchmal hat Stefan Knüpfer Albträume von gerissenen Saiten – der gebürtige Hamburger ist der Cheftechniker von Steinway & Sons Österreich. Im Wiener Konzerthaus ist er verantwortlich für den Klang der Konzertflügel großer Pianisten.
Stefan Knüpfer liebt seine Instrumente und die Arbeit mit ihnen. Wenn er einen Flügel bearbeitet, kontrolliert er Hammerkopf für Hammerkopf, Saite für Saite und sucht unermüdlich nach dem perfekten Klang. Kollegen, die mit einem Messgerät arbeiten, das die richtige Tonfrequenz ermittelt, kann er nicht verstehen: „Wer ausschließlich mit dem Gerät stimmt, verlässt sich auf seine Augen, nicht auf seine Ohren.“ Knüpfer hört lieber genau hin. Da darf hinterher kein Staubkorn mehr aus dem Resonanzboden entfernt werden. „Alles verändert den Klang.“ Er begreift einen Ton nicht als definierte Frequenz, sondern eher wie eine Farbe, innerhalb derer Schattierungen und Abstufungen in unzähligen Nuancen möglich sind.
Michèle Barbin über ihre Arbeit:„Ich habe an dem Film 33 Wochen gearbeitet und ca. 270 Stunden Material gesichtet und bewertet. Der Protagonist hat mich irgendwann mit seinem ruhelosen Perfektionismus angesteckt. Kann man Pianomania überhaupt fertigschneiden? Wollen wir das überhaupt? Wo ist der perfekte Klang, der perfekte Film? Um so präziser das Ziel, um so unerreichbarer…Und dann war es so weit, die Welt hatte uns wieder, Termine, Termine und ganz schnell einen Schlusspunkt finden, Kompromisse schließen…Wie schmerzhaft, wir hatten gerade angefangen.
http://www.pianomania.de
Trailer unter
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Donnerstag, 7.1.10
17:00 Uhr
Raum 2017
Prof. Dr. Michaela Ott:
“Montageideen der Philosophie”
In ihrem Vortrag wird sich Michaela Ott mit den Montageideen von Gilles Deleuze und Félix Guattari speziell in deren Werk “Tausend Plateaus – Kapitalismus und Schizophrenie” auseinandersetzen und diese zur Diskussion stellen.
Michaela Ott ist Professorin für ästhetische Theorien, Philosophin, Filmwissenschaftlerin und Übersetzerin. Schwerpunkte ihrer Lehre bilden die Philosophische Ästhetik und Filmtheorie, Ästhetik und Politik, Ästhetik und Ethik, Ästhetik und Gendertheorie.
Wichtigste Publikationen:
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