zu Gast im Montageforum am 27.04.2011

Mittwoch 17.00 Uhr HFF Kino 1104

Maja Stieghorst & Christian Schulz

DIALOGMONTAGE SPIELFILM

In der etwas düsteren Ruhe des Schneideraums stellte er fest, dass er nicht wusste, wo er schneiden sollte…

Anhand von zwei kurzen Spielfilm-Szenen werden einige Möglichkeiten durchgespielt, Montagekanten zu analysieren und zu variieren.

P L O T   K E Y W O R D S

Ein Abend nach einer Party. Action auf einer kalten Leinwand. Adaptionen. Ähnlichkeit. Alka-Fizz. Ein anderer Mann. Angst. ASL. Ausgangsidee. Autorschaft. Birdwatchers. Blabla. Blickwechsel und Augentänze. Brunnen und Eimer. Büro mit Ofen. Continuity Editing. Details streicheln. Ein diskreter Editor. Duelle. Edmund Wilson. Ein eigenes Buch. Elia Kazan. Figuren im Raum. F. Scott Fitzgerald. Fragmente. Die ganze Gleichung des Films. Harold Pinter. Hollywood. Hooks. Identifikation. Illusionen. Ingmar Bergman. Innere Montage. In/Out. Irving Thalberg. Ein kleiner Junge. Krankenschwester. Lassie. Leicht zu verstehen, schwer zu erklären. Eine leidenschaftliche Liebe. Der letzte Film. Ein Mädchen kommt herein. Masken. Materialzärtlichkeit. Matthew J. Bruccoli. Montagekanten. Eine Münze fürs Kino. Mutter. On/Off. Out/In. Pausen. Plötzlich. Point of View. Profit. Räume. Das reaktive Gesicht. Realität. Richard Marks. Rollenspiele. Die schlechtere Hälfte. Schuss/Gegenschuss. Schwarze Handschuhe. Schneideraum. Das Schweigen im Kino. Screen Direction. Split Screen. Streichhölzer. Telefonläuten. Tex Avery. Türen. Überblendung. Ulla Ryge. Unsinn brabbeln. Variationen. Versionen eines Entwurfs. Ein Versteck unter den Händen. Voyeurismus. Was alles fehlt. Was passiert? Wiederholung. Wiederholung. Wiederholung. Ein wohlwollendes väterliches Lächeln. Der Wunsch, Geld zu machen. Ein zerrissenes Foto. Zusätzliche Dimensionen. Zwei Dimes und ein Nickel. Zwei unsichtbare Begleiter.


Maja Stieghorst studierte Grundschulpädagogik an der Bielefelder Universität, bevor sie 2001 das Montage-Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen “Konrad Wolf” aufnahm (Abschluss 2008). Sie arbeitet als freie Editorin für verschiedene Film- und Fernsehproduktionen, konzipiert und führt Regie bei eigenen Dokumentar- und  Experimentalfilmen und Videoinstallationen.

Filmografie/ Montage (Auszug):

2010

Telenovela „Anna und die Liebe“

Schnitt von 11 Folgen à 22.30 min.

Producers at Work, SAT 1

Die Bielefeldverschwörung

Spielfilm, 106 min.

Postproduktionsregie: Alexander Böke

2009/2010

Telenovela „Alisa/Hanna folge deinem Herzen“

Schnitt von ca. 80 Folgen à 42 min.

Grundy UFA TV Produktions GmbH, ZDF

2009

WAGs – wives and girlfriends

Spielfilm, 39 min., RBB

Regie: Evi Goldbrunner, Joachim Dollhopf

Internationale Hofer Filmtage 2009,

First Steps Gewinner 2009 (Kategorie: Spielfilm bis 60 min.)

Hofer Filmtage 2009, Berlinale 2010/ Perspektive Deutsches Kino

Berlinale 2010/ Perspektive Deutsches Kino

Bandaged

Spielfilm, 90 min., Jürgen Brüning Filmproduktion

Regie: Maria Beatty

2008

Torstrasse-intim (Folgen: „Intro – Der Gasmann“ und „Helga Bömmerle“)

Internet-Sitcom

Regie: Daniel Regenberg

2007

Murzal boxt sich durch

Dokumentarfilm 30 min., KIKA – Fortsetzung folgt,

Nagel-Volpert Filmproduktion,

Regie: Nicole Volpert

Golden Guy

Animationsfilm 7 min., HFF “Konrad Wolf“,

Regie: Julia Tews

Berlinale 2008/ Generation Kinderkurzfilmwettbewerb

2006

14 Grad ostwärts

Dokumentarfilm 60 min., Nagel-Volpert Filmproduktion,

Regie: Nicole Volpert

2005

Vier Fenster

Spielfilm 79 min. Regie Christian Moris Müller

HFF “Konrad Wolf”, HFF München, schlicht und ergreifend Filmproduktion,

Berlinale 2006/ Perspektive Deutsches Kino

Filmografie/ Regie

2009

Wilde Maus

Regie: Dirk Schreier, Maja Stieghorst

Dokumentarfilm 1:59 min.

2008

Teewasser

Experimentaldokumentarfilm 1.30 min.

2006

Tunnelarium

Videoinstallation 7 min,  HFF “Konrad Wolf”

2005

Amid

Experimentaldokumentarfilm 8.30 min., HFF “Konrad Wolf”/ CUC Beijing,

Mooncakefestival, Peking 2005

2004

Floating Underground

Videoinstallation 1.30 min , HFF “Konrad Wolf”

European Media Art Festival 2004, Osnabrück

How To Destroy A Drop When You Are A Flower

Experimentalfilm 2 min.

Christian Schulz. Ausbildung zum Bankkaufmann in Verden an der Aller. Studium der Publizistik, Germanistik und Politik in Köln und Münster. Montagestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf Potsdam-Babelsberg. (Diplom 2006). Von 2007 bis 2009 Lehraufträge an der HFF. Arbeit als freier Editor und Autor in Berlin.

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