zu Gast im Montageforum am 18.05.2011

17.00 Uhr HFF Kino 2115

Lorenz Engell

Verschwinden lassen von Méliès bis Gondry.

Eine Vorlesung.

Der Film wird bevorzugt verstanden als Möglichkeit, etwas auf die Leinwand zu bringen.
Etwas vor unseren Augen erscheinen, entstehen, aufscheinen, auftreten zu lassen. Illusionen aufzuführen.
Präsenz von etwas zu entwickeln, in uns Gefühle und Affekte zu erzeugen. Gedanken zu provozieren.

Was aber wäre, wenn es dem Film darum ginge, etwas                                     VERSCHWINDEN zu lassen ? Zu LÖSCHEN ? VERGESSEN zu machen ?      AUFZULÖSEN ?
Dann wäre vieles vielleicht ganz anders …

Lorenz Engell ist Professor für Medienphilosophie an der Bauhaus-Universität Weimar.
Er war dort Gründungsdekan der Fakultät Medien.
Gegenwärtig ist er Co-Direktor des Internationalen Kollegs für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) in Weimar.

http://www.ikkm-weimar.de/

Prof. Engell forscht zur Ästhetik, Logik, Historik, Semiotik der Medien:
„Film und Fernsehen als philosophische Apparaturen und Agenturen;
als mediale Historiographien; als Zeichensysteme“.

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