zu Gast im Montageforum am 18.01.2012

montageforum mittwoch, 18.01.11 17:00 Uhr HFF Kino 1101

Gesa Marten zur Montage von  „Wo stehst du?“

Gesa Marten arbeitet seit 1991 freiberuflich als Editorin und Dramaturgin in Köln.
Neben der Freiberuflichkeit war sie von 1996-2001 am Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft der Universität zu Köln lehrtätig. Seitdem unterrichtet sie Filmschnitt und Dokumentarfilmdramaturgie an verschiedenen deutschen Hochschulen.
Im Sommersemester 2010 vertrat sie die Professur “Künstlerische Montage/Dokumentar- und Spielfilm” im Studiengang Montage an der HFF.
2000 war sie für den Deutschen Fernsehpreis mit Abnehmen in Essen in der Kategorie »Bester Schnitt« nominiert. 2004 und 2006 wurde sie für den Deutschen Kamerapreis in den Kategorien Schnitt Dokumentarfilm und Schnitt Kurzfilm nominiert. Sie hat den Film+ Schnitt Preis Dokumentarfilm 2005 für “Was lebst du?” zusammen mit Bettina Braun und 2009 für “pereSTROIKA – umBAU einer Wohnung” bekommen.
Sie ist Mitglied des Bundesverband Filmschnitt Editor BFS und der Europäischen Filmakademie EFA.

Filmographie  

„Wo stehst du“ . Dokumentarfilm von Bettina Braun, D 2011, 92 min

Eine B’Braun Film Produktion in Zusammenarbeit mit ZDF Das Kleine Fernsehspiel

 

 

 

 

 

„Es ist bereits der dritte Film über Ali, Kais und Alban, jene jungen Leute, die Regisseurin Bettina Braun vor zehn Jahren im Kölner Jugendzentrum Klingelpütz kennengelernt hatte. „Was lebst du?“, der erste Film über die Jugendlichen „mit Einwanderungsgeschichte“ bekam 2004 bei der Duisburger Filmwoche den Publikumspreis der Rheinischen Post. Nach „Was du willst“ (2008) wurde nun bei der Filmwoche „Wo stehst du?“ als Uraufführung vorgestellt.
Die filmische Langzeitstudie verliert keineswegs an Spannung. Bettina Braun rückt ihren Protagonisten mit der Kamera bisweilen provokant auf den Pelz. Als Zuschauer nimmt man an ihren Lebensgeschichten teil, an den guten Zeiten und den schlechten. Während Kais als Schauspieler Fuß zu fassen scheint, haben die anderen beruflich weniger Erfolg. Auch die Beziehungen mit Freundinnen sind offenbar heikel. Je älter die Mitglieder der Clique werden, desto stärker erkennt man als Zuschauer, wie die Religion, der Islam, die jungen Männer prägt. Bettina Braun gesteht, dass sie bei ihrer Dokumentation nicht jene Distanz bewahren konnte und wollte, die im Allgemeinen gefordert wird. Das wird in „Wo stehst du?“ keineswegs verschwiegen; die „Jungs“ reden ihre Filmemacherin vor laufender Kamera immer wieder mit „Bettina“ an. Dass ein solcher Film trotzdem funktioniert, könnte Thema einer jener Debatten werden, für die die Duisburger Filmwoche gerühmt wird.“
PETER KLUCKEN Duisburg (RP)

FILMLINK

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