Zu Gast am 09.01.13: Carolina Hellsgård

——Mittwoch, 9.01.2013———-

ab 17:00 Uhr—————–Raum 1104

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Carolina Hellsgård arbeitet als Autorin, Regisseurin und Cutterin in Stockholm und Berlin. Sie studierte an der Universität der Künste in Berlin und erhielt nach ihrem Abschluss in 2007 eine Postgraduiertenförderung des DAADs für Los Angeles. Zwischen 2008 und 2011 entwickelte sie eine Kurzfilmtrilogie über Menschen am Rande der Gesellschaft. “Heroes”, der nach “Karaoke“ und “Hunger” dieser Serie abschließt, hatte 2012 auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin Premiere.

Kurzfilme von ihr waren bereits in zahlreichen Filmfestivals und Galerien zu sehen.
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LÄUFER
Kurzfilm (Deutschland, HD, 14’, 2012)Amal, ein 13-jähriger Flüchtling aus dem Libanon, ist der Drogenläufer eines älteren Dealers in der Hannover U-Bahn. Er lebt ein isoliertes Leben in einem Asylheim außerhalb der Stadt. Eines Tages trifft er ein junges Mädchen, die seine Rettung sein könnte.

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HEROES
Kurzfilm (Schweden, HD CAM,14’, 2011)

Linnea hat Sehnsucht. Wonach, das weiß sie nicht genau.
Sie geht oft in den Reitstall am Rande der Großstadt, wo sie ihr Pferd liebevoll pflegt und ausreitet. Mit Jungs hat sie weniger Erfahrung. Eriks Annäherung weist sie unbeholfen zurück. Da ist ihre Freundin Jenny schon weiter, auch wenn sie den Falschen küsst.

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HUNGER
Kurzfilm (Deutschland, 35mm, 17’40, 2009)

Die vernachlässigten Geschwister Roland und Paul beobachten die Abschiebung der illegalen Nachbarsfamilie. Nachdem die Polizei die Familie abgeführt hat, fassen die beiden Brüder Mut und betreten die fremde Wohnung. Dort entdecken Roland und Paul eine neue Welt: In der Küche steht Essen auf dem Tisch, sie finden einen CD-Player, Kleidung und Schminkzeug. Für einen Moment haben sie die Chance, tun zu dürfen, was sie wollen – doch als der Vater
sie entdeckt, werden sie in die Wirklichkeit zurückgeholt.

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KARAOKE
Kurzfilm (Deutschland, 35mm, 15’40, 2008)

Liselotte ist eine in die Jahre gekommene Schauspielerin. Sie hat lange Zeit nicht mehr auf der Bühne gestanden und versucht wieder als Darstellerin ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie spricht für verschiedene Werbecastings und drittklassige Theaterrollen vor – ohne Erfolg. Als letzte Hoffnung bleibt Liselotte ihre alte Freundin und Kollegin Vera, zu der sie jedoch seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte.

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