Zu Gast am 24.04.14: Réka Kincses – Filmaufstellung

MONTAGEFORUM

am Donnerstag, 24.04.14

17:00 Uhr

Raum 1101

HFF

 

Réka Kincses

Filmaufstellung

mergesroka1

 

 

 

Im Rahmen des Montageforums wird die Rohschnittfassung des Films „One Million Steps“ gesichtet und aufgestellt.

Die Regisseurin Eva Stotz und der Editor Georg Petzold sind anwesend.

www.evastotz.com 

www.georgpetzold.com

 

Über die Methode:

Strukturaufstellung stammt aus der Familientherapie und wurde von der Münchener SyST Institut (Mathhias Varga von Kibéd, Insa Sparrer) für den kreativen Bereich weiterentwickelt. Sie hat sich als extrem hilfreich erwiesen, um bei der Drehbuchentwicklung, im Probenprozess und im Schnitt einen direkten und intuitiven Zugang zur Geschichte zu den Figuren und zur Dramaturgie zu finden.

Bei der Aufstellung geht es hauptsächlich darum, die unterschiedlichen Umgestaltungsmöglichkeiten zu sehen und neue Impulse für die Arbeit zu bekommen. Das gezielte Formulieren von Fragen generieren in der Aufstellung intuitive Impulse und stimmige Lösungen.

Mit ihrer Hilfe wird uns das Unbewusste als Quelle der Kreativität unmittelbar zugänglich, es wird möglich einen tiefen Einblick in das Material über den intellektuellen Vorstellungen hinaus.

 

Über den Film:

Die Sehnsucht einer Stepptänzerin, nach Freiheit und Zugehörigkeit, katapultiert sie unerwartet nach Istanbul. Sie hat für ihre Suche eine Million selbstbestimmter Schritte zur Verfügung.

Ihre Wege und Erkenntnisse fallen immer mehr mit der Bewegung der Menschen in der Stadt zusammen. Marie findet sich im Rhythmus der aufkommenden Proteste wieder.

Ein dokumentarischer Musikfilm bei dem Istanbuls Menschen, ihre Musik, ihre Wut und ihre Hoffnung mit am Drehbuch schrieben.

 

Über Réka Kincses:

Sie studierte Literaturwissenschaft, Naturheilkunde und Regie. Ihr abendfüllender Dokumentarfilm „Balkan Champion“ wurde mehrfach ausgezeichnet. Seit 2007 leitet sie alleine oder zusammen mit Nicolai Albrecht Strukturaufstellungen im kreativen Bereich und hat mehrere preisgekrönte Projekte in der Entwicklungsphase mit Aufstellung begleitet (z.B. „David want´s to Fly“ von David Sieveking  „Das Fremde in mir“ von Emily Atef oder „Die kommenden Tage“ von Lars Kraume). Sie entwickelt im „Actors Space“ Berlin zusammen mit dem Schauspielcoach Mike Bernardin das Format „Meisner meets Aufstellungsarbeit“, eine Technik für Schauspieler und Regisseure, die aus einer Mischung zwischen Schauspielarbeit nach Sanford Meisner und Strukturaufstellung entsteht.

www.hausdrachen.net

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