MONTAGEFORUM 31.01.2018 FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG 17:00 UHR // KINO 1101

“Atomic Blonde” USA 2017

Regie // David Leitch // Montage // Elísabet Ronaldsdóttir

Atomic Blonde Plakat

Die Hauptdarstellerin und Mitproduzentin Charlize Theron hatte sich einen Actionfilm gewünscht, der von seiner weiblichen Hauptfigur getragen wird und eventuell in einer Art weiblichen Jason-Bourne-Filmreihe mündet. Mit David Leitch konnte man einen der beiden Regisseure des erfolgreichen Actionfilms John Wick gewinnen und für den Soundtrack zeichnete sich Tyler Bates verantwortlich, der diese Aufgabe auch bei John Wick übernommen hatte. Neben einem Song von Marilyn Manson ist diesmal vor allem Musik aus den 1980er Jahren zu hören, wobei aus rechtlichen Gründen nicht immer die Originalversionen verwendet wurden. Die Kampfszenen spielte die Hauptdarstellerin fast alle selbst und wurde nur selten von der kanadischen Stuntwoman Monique Ganderton gedoubelt. Dafür hatte Theron drei Monate lang täglich fünf Stunden trainiert. Die Aufnahmen zum Film begannen Ende November 2015, wobei er in 51 Drehtagen vorwiegend in Budapest gedreht wurde.

zu Gast // Sophie Rieger – Filmkritikerin

und Betreiberin des Blogs logo_filmlöwin

Ihre Kritik zu Atomic Blonde auf FILMLÖWIN

Auf FILMLÖWIN geht es primär um die Vorstellung „weiblich* dirigierter“ Filme. Professionalität versteht sich dabei von selbst: keine Vorschusslorbeeren für Geschlechtsgenossinnen. Im Gegenteil: Frauen* hinter der Kamera verdienen genauso eine faire und ehrliche Kritik wie Männer*. Und jedwede Kritik, egal ob positiv oder negativ, ist eine Sichtbarmachung, weshalb ich davon überzeugt bin, dass auch eine kritische Auseinandersetzung der Sache hilft. Daneben ist es mein erklärtes Ziel, weibliche* Filmschaffende unterschiedlicher Professionen auch durch Interviews und Portraits vorzustellen und in thematischen Artikeln über Rolle und Position der Frau* vor und hinter der Kamera zu schreiben.

Außerdem befasse ich mich mit der Darstellung der Frau* im Film. Nicht jeder Film über eine Frau* ist auch „emanzipatorisch wertvoll“. In diesem Zusammenhang bespreche ich Arthaus- wie auch Blockbusterfilme. Nicht die Frage, ob ein Film sehenswert ist, steht dabei im Vordergrund, sondern die Einschätzung  des Films in seinem gesellschaftlichen Kontext unter besonderer Berücksichtigung der entsprechenden Geschlechterpolitik.

filmloewin-aktuell-klein@ Wiebke Detemple
Advertisements

Leave a Reply

Please log in using one of these methods to post your comment:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

w

Connecting to %s

%d bloggers like this: