MONTAGEFORUM 13.6.2018 FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG 17:00 UHR // KINO 1101

“Rückenwind von vorn”

Regie/ Philipp Eichholz //
Montage/ Daniel Stephan, Markus Morkötter

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Ist Erwachsenwerden einfach – und Erwachsen sein schwer? Die Berlinerin Charlie findet es verdammt schwer, die Erwartungen ihres Umfelds und ihre eigenen auseinander zu halten. Ihr Freund Marco möchte ein Kind, und ihr Kollege Gerry mutmaßt ganz ungefragt: „Fünf Jahre zusammen? Na, da seid ihr doch bestimmt bald zu dritt…?“ Doch Charlie ist sich überhaupt nicht sicher: Ist das schön, ein Kind zu haben, oder verschwindet sie selbst dabei mit ihren Bedürfnissen? Charlie wird in ihrem Beruf als Lehrerin ganz schön gefordert und so richtig gut läuft es mit Marco gerade nicht. Dabei war am Anfang alles so wunderbar leicht und spontan. Sie hätte gern wieder etwas von der Aufregung von früher, als sie bis in den Morgen tanzen ging. Anderen fällt das leichter: Gerry kauft sich einen Wohnwagen und will sich Richtung Balkan treiben lassen, ihre beste Freundin bricht mit dem Rucksack nach Asien auf. Und dann wird auch noch Charlies geliebte, lebenslustige Oma krank. Ist es so, das Erwachsen sein?

Deutschland, 2018, 80 Min,
Produktion: von Oma gefördert

zu Gast //
Daniel Stephan

Daniel Stephan ist diplomierter Schnittmeister und lebt in Berlin. Nach einem kurzen Ausflug in den Bereich Kommunikationsdesign studierte er schließlich Montage an der Filmuniversität Konrad Wolf (damals noch HFF). Insbesondere der soziologische Aspekt der Medien wurde zu seinem Interessensschwerpunkt. Er arbeitet medienpädagogisch seit 17 Jahren mit Kindern und Jugendlichen mit körperlichen und geistigen Behinderungen und wurde mehrfach für seine Projekte ausgezeichnet. Über viele Jahre hinweg war er im Festivalteam des Berliner Medienfestival für Kinder und Jugendliche tätig und war neben dem Programm vor allem auch für die Asienkontakte verantwortlich. Als Lehrbeauftragter unterrichtet er an der Hochschule für Wirtschaft und Recht. Außerdem arbeitet er in einem Berliner Comicfachhandel und montiert immer mal wieder einen Film.

Markus Morkötter

Geboren in Georgsmarienhütte wuchs Markus Morkötter in Melle-Osnabrück auf.
Vor über 14 Jahren begann er eigene Kurzfilme zu drehen und war seitdem auch in verschiedenen Projekten in unterschiedlichen Bereichen involviert.
Nach dem Fachabitur und einer Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton zog er Ende 2010 nach Berlin, wo er neben seiner Tätigkeit als selbständiger Editor unter anderem den Montage-Kurs an der selbstorganisierten Filmschule filmArche besuchte.
Zu seinen Arbeiten als Editor zählen mehrere Kurzfilme, Musikvideos, Werbespots und Langspielfilme. Viele davon ebenfalls unter der Regie von Philipp Eichholtz.

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MONTAGEFORUM 6.6.2018 FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG 17:00 UHR // KINO 1101

“Als Paul über das Meer kam”

Regie/ Jakob Press //
Montage/ Franziska von Berlepsch, Karoline Vielemeyer

APUDMK.jpg© Weydemann Bros. Juan Sarmiento G.

Paul Nkamani hat sich aus seiner Heimat Kamerun durch die Sahara bis an die Küste Marokkos durchgeschlagen. Hier lernen sich Paul und Filmemacher Jakob Preuss kennen, der entlang Europas Außengrenzen auf Recherchereise ist. Kurz darauf ergattert Paul einen begehrten Platz auf einem Schlauchboot nach Europa, doch die Überfahrt nimmt einen tragischen Ausgang: Die Hälfte seiner Mitreisenden stirbt, Paul überlebt. Der Regisseur sieht die erschütternden Bilder der Rettung im Fernsehen und begibt sich auf die Suche nach Paul. Nachdem Paul bereits zwei Monate in Abschiebehaft verbracht hat, findet Jakob ihn endlich in einem spanischen Rote-Kreuz-Heim wieder. Als Paul aufgrund der Wirtschaftskrise in Spanien beschließt nach Deutschland zu reisen, muss Jakob sich entscheiden: Soll er Paul aktiv bei seinem Streben nach einem besseren Leben unterstützen oder in der Rolle des beobachtenden Filmemachers bleiben?

Viereinhalb Jahre nachdem Pauls Odyssee begonnen und er seine Mutter in Kamerun verlassen hat, zieht er zu Jakobs Eltern ins ehemalige Kinderzimmer des Regisseurs. Und doch bleibt seine Zukunft in Deutschland ungewiss…

zu Gast //
Franziska von Berlepsch

Franziska von Berlepsch studierte and der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam Babelsberg und machte ihren Abschluss im Jahr 2004. Seitdem ist sie freiberuflich als Editorin vor allem im Dokumentarfilmbereich tätig.

Karoline Vielemeyer

Karoline Vielemeyer ist eine Filmregisseurin und Cutterin. Nach ihrem Theaterregiestudium in den USA besuchte sie bis 2015 die Prague Film School mit einer Spezialisierung in Regie und Schnitt. Ihr Abschlussfilm Großstadtfieber (2016) gewann beim Long Beach Indie International Film Festival den Preis “Best Student Film”. 2016/2017 arbeitete sie in Berlin an “Als Paul über das Meer kam”, momentan ist sie bei accentus music in Leipzig tätig.

MONTAGEFORUM 23.5.2018 FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG 17:00 UHR // KINO 1101

“Aus dem Nichts”

Regie/ Fatih Akin // Montage/ Andrew BirdAUS_DEM_NICHTS_bombero int_Warner_Bros_Ent_A4.jpgDiane Kruger als Katja

Katjas (Diane Kruger) Welt bricht zusammen, als ihr Mann Nuri (Numan Acar) und ihr Sohn Rocco (Rafael Santana) bei einem Bombenanschlag umkommen. Katja ist vom Schmerz wie betäubt. Niemand kann ihr in dieser Situation helfen. Die folgenden Tage übersteht sie nur unter Tränen und Drogen. Ihren Liebsten in den Tod zu folgen, darum kreisen ihre Gedanken. Doch dann verhaftet die Polizei das Neonazi-Paar Edda (Hanna Hilsdorf) und André Möller (Ulrich Friedrich Brandhoff). Beide werden durch die vorgelegten Beweise schwer belastet. Andrés Vater (Ulrich Tukur) gab der Polizei den entscheidenden Hinweis. In dem folgenden Prozess vertritt Nuris bester Freund, der Anwalt Danilo Fava (Denis Moschitto), Katja als Nebenklägerin. Der Prozess verlangt Katja alles ab, aber die Hoffnung, dass die Täter bestraft werden, gibt ihr die Kraft, jeden Tag im Gericht zu erscheinen. Doch Verteidiger Haberbeck (Johannes Krisch) gelingt es, geschickt, Zweifel zu säen – die belastenden Beweise sind nicht so eindeutig, wie zunächst gedacht. Schließlich muss das Gericht die Angeklagten freisprechen. Doch ohne Gerechtigkeit wird Katja niemals Frieden finden.

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zu Gast // Andrew Bird

Andrew Bird ist in den Bereichen Dialog-Regie, Script, Schnitt, Schnitt-Assistenz und Ton-Schnitt sowohl für Dokumentarfilme als auch Spielfilme tätig. Er hat an nahezu allen Filmen Fatih Akıns, die zahlreiche Auszeichnungen erhielten, mitgearbeitet. 2008 wurde er mit dem Deutschen Filmpreis in der Kategorie Bester Schnitt für seine Arbeit an dem Film Auf der anderen Seite (2007) ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt er auch einen der Preise des Verbandes der Deutschen Filmkritik. Für den Filmschnitt von Soul Kitchen erhielt er 2010 eine Nominierung für den Preis der deutschen Filmkritik sowie für den Deutschen Filmpreis. Andrew Bird lebt seit Ende der 1970er Jahre in Hamburg und wurde 2013 zum Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg berufen.

MONTAGEFORUM 16.5.2018 FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG 17:00 UHR // KINO 1101

“Whatever Happens Next”

Regie/ Julian Pörksen // Montage/ Carlotta Kittel

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Sebastian Rudolph als Paul Zeise

Ein Roadmovie über einen Aussteiger, der sich ganz dem Zufall überlässt. Eine Parabel über Freiheit, Selbstbestimmung und die Poesie des unbestimmten Lebens. Und ein ebenso komischer wie melancholischer Streifzug durch unsere Gesellschaft, eine von schönen, dubiosen, verirrten Gestalten bevölkerte Welt.

Klar, gehen könnte man immer. Jetzt. Sofort. Oder später. Man könnte einfach weg sein, sich aus dem eingerichteten Leben davonstehlen. Aber was passiert dann? Jeder hat darüber schon mal nachgedacht, aber die wenigsten tun es – ihre vorgesehene Bahn verlassen. Es ist unsicher, es ist aufregend, es ist mutig, es ist verrückt. Paul Zeise (Sebastian Rudolph) tut es, im Debütfilm WHATEVER HAPPENS NEXT (Produktion: The StoryBay, Salzwedel) von Julian Pörksen. Paul zieht durchs Land, erscheint ungeladen auf Beerdigungen oder Partys, zieht für eine Zeit mit der verrückten Nele (Lilith Stangenberg) zusammen und lässt sich treiben im Wunderland Leben. – Aus der Presseerklärung der Berlinale

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zu Gast // Carlotta Kittel

Filmeditorin und Filmemacherin. Geboren 1988 in Berlin.
2007-2013 Montage-Studium an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Abschluss Diplom.
2010-2011 Einjähriges Auslandsstudium an der PWSFTviT in Lodz, Polen, Studiengänge Montage und Regie.
2013-2016 Meisterschülerstudium an der Filmuniversität Babelsberg, Meisterschülerfilm: ER SIE ICH (Regie und Co-Montage).

Seit 2013 als freie Editorin für Kino-Spiel- und Dokumentarfilme tätig, u.a. für die Romanverfilmung „Die Mitte der Welt“ (Regie: Jakob M. Erwa).

MONTAGEFORUM 9.5.2018 FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG 17:00 UHR // KINO 1101

“ELDORADO” CH/D 2018

Regie/ Markus Imhoof // Montage/ Beatrice Babin

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Beatrice Babin und Markus Imhof

Als Markus Imhoof, geboren 1941, ein kleiner Junge war, nahmen seine Eltern das italienische Flüchtlingskind Giovanna bei sich in der Schweiz auf. Doch die große Politik riss die Kinderfreundschaft auseinander. Die Erinnerungen daran veranlassen den Regisseur, sich mit der aktuellen europäischen Flüchtlingspolitik zu beschäftigen. Ein italienisches Marineschiff vor der libyschen Küste nimmt 1800 Bootsflüchtlinge an Bord. Keiner von ihnen hat die Chance, legal nach Europa zu kommen. Vom Schiff geht es in ein Flüchtlingslager mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von acht bis 15 Monaten. „Wir versprechen ihnen nicht das Paradies, aber es wird jeden Tag besser“, sagt ein Helfer. Doch wer das Lager verlässt, für den bleibt oft nur Schwarzarbeit. Frauen, die zur Prostitution gezwungen sind. Männer, die sich auf Tomatenplantagen verdingen. Resümee eines Betroffenen: „Das hier ist kein Leben, es ist nicht mal Überleben.“ Und wie ergeht es den wenigen, die in der Schweiz aufgenommen werden? Imhoof hinterfragt das System der organisierten Hilfe, das Geflüchtete in einen teuflischen Kreislauf entlässt, der meist von ökonomischen Interessen bestimmt wird.

zu Gast // Beatrice Babin

Mein ordentliches Studium der Philosophie und Filmwissenschaften habe ich 1990 erfolgreich abgeschlossen mit der Magisterarbeit über Federico Fellini: die Figur des Clowns als Grenzgänger zwischen Leben und Tod. Die längeren Aufenthalte zwischen 1984 und 1999 in New York, Rom, Namibia, Brasilen, Mozambique, Portugal … haben meine Neugierde auf das Andere und die Anderen gestillt. Mit dem neuen Jahrtausend haben sich meine Reisen in die Welt der Montage verlagert. Spielfilme, Dokumentarfilme, Kunstfilme, Musikclips alles wollte ich erkunden. Jeder Film ist ein Abenteuer für sich. Ich danke Emily Atef, Volker Koepp, Micah Magee, Wael Shawky, Michael Klette, Cordula Kablitz, Wim Wenders, Markus Imhoof … und all den Anderen, die mich mitgenommen haben auf ihre Abenteuer, die meinen Blick geschärft haben.
Meine Neugierde und Lust auf das Andere ist ungebrochen. Beglückend ist, die Welt besucht mich jetzt in meinem Montage-Raum. Montage ist für mich eine der schönsten Arten über Zeit, das Leben, die Vergänglichkeit und Menschen nachzudenken.

MONTAGEFORUM 2.5.2018 FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG 17:00 UHR // KINO 1101

“Magical Mystery oder:

Die Rückkehr des Karl Schmidt” D 2017

Regie // Arne Feldhusen // Montage // Benjamin Ikes

MAGICAL_MYSTERY_Charlie_in_der_Eisdiele_©DCM_-Gordon_Timpen.jpg©DCM Godon Timpen

Mitte der 1990er-Jahre trifft Karl Schmidt (Charly Hübner) in Hamburg durch einen Zufall seine alten Kumpels wieder. Während Karl am Tag der Maueröffnung einen depressiven Nervenzusammenbruch erlitt und in die Klapse eingeliefert wurde, sind die alten Freunde mittlerweile zu Stars der deutschen Techno-Szene geworden.

Mit ihrem erfolgreichen Plattenlabel wollen sie eine „Magical Mystery“-Tour durch Deutschland machen, um den Rave der 90er mit dem Hippiegeist der 60er zu versöhnen. Und genau dazu brauchen sie einen Fahrer, der immer nüchtern bleiben muss. Das kommt Karl Schmidt gerade recht, denn der hat keine Lust mehr auf das triste Leben in seiner Therapie-WG.

Es beginnt ein abenteuerlicher Roadtrip durch das Deutschland der 90er, unternommen von einer Handvoll Techno-Freaks und betreut von einem psychisch labilen Ex-Künstler. Was kann da schon schiefgehen?

zu Gast // Benjamin Ikes

Benjamin Ikes wurde 1978 in Bocholt geboren. Nach einem Schnitt-Volontariat in Köln war er als Soundeditor und Soundmixer bei der „Lindenstraße“ tätig. Danach studierte er an der ifs Köln Schnitt/Filmmontage und ist seit mehr als fünfzehn Jahren als freier Filmeditor für verschiedene Film- und Fernsehgenres tätig.
Zu seinen bisherigen Produktionen zählen unter anderem VORSICHT VOR LEUTEN, EIN MORD MIT AUSSICHT, STROMBERG DER FILM, FRIESLAND, DER TATORTREINIGER
sowie diverse Folgen von „Stromberg”, “Der kleine Mann” und „ Das Institut”.
Ikes wurde bereits für den Schnittpreis Film+ nominiert und erhielt 2012 den Grimme-Preis für „Der Tatortreiniger“. Er lebt in Berlin

MONTAGEFORUM 31.01.2018 FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG 17:00 UHR // KINO 1101

“Atomic Blonde” USA 2017

Regie // David Leitch // Montage // Elísabet Ronaldsdóttir

Atomic Blonde Plakat

Die Hauptdarstellerin und Mitproduzentin Charlize Theron hatte sich einen Actionfilm gewünscht, der von seiner weiblichen Hauptfigur getragen wird und eventuell in einer Art weiblichen Jason-Bourne-Filmreihe mündet. Mit David Leitch konnte man einen der beiden Regisseure des erfolgreichen Actionfilms John Wick gewinnen und für den Soundtrack zeichnete sich Tyler Bates verantwortlich, der diese Aufgabe auch bei John Wick übernommen hatte. Neben einem Song von Marilyn Manson ist diesmal vor allem Musik aus den 1980er Jahren zu hören, wobei aus rechtlichen Gründen nicht immer die Originalversionen verwendet wurden. Die Kampfszenen spielte die Hauptdarstellerin fast alle selbst und wurde nur selten von der kanadischen Stuntwoman Monique Ganderton gedoubelt. Dafür hatte Theron drei Monate lang täglich fünf Stunden trainiert. Die Aufnahmen zum Film begannen Ende November 2015, wobei er in 51 Drehtagen vorwiegend in Budapest gedreht wurde.

zu Gast // Sophie Rieger – Filmkritikerin

und Betreiberin des Blogs logo_filmlöwin

Ihre Kritik zu Atomic Blonde auf FILMLÖWIN

Auf FILMLÖWIN geht es primär um die Vorstellung „weiblich* dirigierter“ Filme. Professionalität versteht sich dabei von selbst: keine Vorschusslorbeeren für Geschlechtsgenossinnen. Im Gegenteil: Frauen* hinter der Kamera verdienen genauso eine faire und ehrliche Kritik wie Männer*. Und jedwede Kritik, egal ob positiv oder negativ, ist eine Sichtbarmachung, weshalb ich davon überzeugt bin, dass auch eine kritische Auseinandersetzung der Sache hilft. Daneben ist es mein erklärtes Ziel, weibliche* Filmschaffende unterschiedlicher Professionen auch durch Interviews und Portraits vorzustellen und in thematischen Artikeln über Rolle und Position der Frau* vor und hinter der Kamera zu schreiben.

Außerdem befasse ich mich mit der Darstellung der Frau* im Film. Nicht jeder Film über eine Frau* ist auch „emanzipatorisch wertvoll“. In diesem Zusammenhang bespreche ich Arthaus- wie auch Blockbusterfilme. Nicht die Frage, ob ein Film sehenswert ist, steht dabei im Vordergrund, sondern die Einschätzung  des Films in seinem gesellschaftlichen Kontext unter besonderer Berücksichtigung der entsprechenden Geschlechterpolitik.

filmloewin-aktuell-klein@ Wiebke Detemple