Category Archives: 2011

Pause bis 11.01. + Feste

Am 14., 21., 28. 12 und am 04.01. findet Montageforum nicht statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


designlessbetter.com

Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

zu Gast im Montageforum am 07.12.2011

Stephan Krumbiegel zur Montage

von „GERHARD RICHTER PAINTING“

17.00 Uhr, Kino 1104

Stephan Krumbiegel wird 1964 in Stuttgart geboren.
Nach der Ausbildung zum Ingenieur für Medientechnik beginnt er seine berufliche Laufbahn 1991 als Co-Regisseur und Cutter für einen Dokumentarfilm über Entwicklungshilfeprojekte in Westafrika.
Im Anschluss arbeitet er über mehrere Jahre freiberuflich als Aufnahme- und Produktionsleiter.
Parallel dazu schneidet er studentische Filme im Umfeld der Filmakademie Baden-Württemberg und der DFFB.
Seit 1996 arbeitet er als freier Cutter und schneidet Dokumentar- und Spielfilme.

Zu seinen wichtigsten Arbeiten gehören:
Wo der Himmel die Erde berührt (1999, Regie: Frank Müller)
Lost Killers (2000, Regie: Dito Tsintsadze)
Berlin: Sinfonie einer Großstadt (2001, Regie: Thomas Schadt)
Unternehmen Paradies (2001, Regie: Volker Sattel)
Sie haben Knut (2002, Regie: Stefan Krohmer)
Familienkreise (2003, Regie: Stefan Krohmer)
Weisse Raben (2005, Regie: Johann Feindt und Tamara Trampe)
nominiert für den Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm 2005
Heimatklänge (2006, Regie: Stefan Schwietert)
Someone Beside You (2006, Regie: Edgar Hagen)
Nacht vor Augen (2008, Regie: Brigitte Bertele)
Wiegenlieder (2009, Regie: Johann Feindt und Tamara Trampe)
Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm 2010
Unter Kontrolle (2010, Regie: Volker Sattel in Zusammenarbeit mit Stefan Stefanescu)
Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm 2011

www.gerhard-richter-painting.de

Gerhard Richter, einer der international bedeutendsten Künstler der Gegenwart, öffnete der Filmemacherin Corinna Belz im Frühjahr und Sommer 2009 sein Atelier, wo er an einer Serie großer abstrakter Bilder arbeitete. GERHARD RICHTER PAINTING gewährt einmalige Einblicke in die Arbeit des Künstlers. In hoch konzentrierten Einstellungen lässt uns der Film an einem sehr persönlichen, spannungsgeladenen Schaffensprozess teilhaben. Wir sehen, wie Richter malt, wie er seine Bilder betrachtet und beurteilt, wie er überlegt, abwartet, verwirft, überarbeitet, manchmal auch zerstört und neu beginnt.

Corinna Belz lässt uns in ihrem klugen, aufmerksamen Film den vielschichtigen Vorgängen künstlerischen Schaffens näher kommen. Der Blick auf die Leinwand erweitert und verändert sich. Die Bilder werden selbst zu Protagonisten. GERHARD RICHTER PAINTING ist das eindringliche Porträt eines Künstlers bei der Arbeit – und ein faszinierender Film über das Sehen selbst.

GERHARD RICHTER PAINTING
BUCH UND REGIE Corinna Belz • MONTAGE Stephan Krumbiegel • KAMERA Johann Feindt, Frank Kranstedt, Dieter Stürmer • TON Gerrit Lucas, Sven Phil Lentzen, Andreas Hildebrandt • TONGESTALTUNG Dominik Schleier • TONMISCHUNG Martin Steyer • HERSTELLUNGSLEITUNG Tassilo Aschauer • REDAKTION Sabine Rollberg, Jutta Krug, Katja Wildermuth • CO-PRODUZENTEN Christoph Friedel, Claudia Steffen PRODUZENT Thomas Kufus • EINE zero one film PRODUKTION IN KOPRODUKTION MIT Terz Film, WDR, MDR IN ZUSAMMENARBEIT MIT ARTE • PRODUKTION GEFÖRDERT VON Media, Filmstiftung NRW, BKM, DFFF IM VERLEIH DER Piffl Medien • VERLEIH GEFÖRDERT VON Filmstiftung NRW UND BKM
D 2011, 97 min, 25 fps, 1:1,85, Dolby Digital

zu Gast im Montageforum am 30.11.2011

Daniel Stephan

Montage, Artikulation & System

17.00 Uhr, Kino 1104

»[Die Systemtheorie] reklamiert für sich selbst nie: Widerspiegelung der kompletten Realität des Gegenstandes. Auch nicht: Ausschöpfung aller Möglichkeiten der Erkenntnis des Gegenstandes. Daher auch nicht: Ausschließlichkeit des Wahrheitsanspruchs im Verhältnis zu anderen, konkurrierenden Theorieunternehmungen. Wohl aber: Universalität der Gegenstandserfassung in dem Sinne, dass sie als soziologische Theorie alles Soziale behandelt und nicht nur Ausschnitte […]«

Niklas Luhmann, Soziale Systeme, S. 9, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1987

Daniel Stephan beschäftigt sich in seinem Vortrag mit der Frage nach dem Wesen der Montage als Bestandteil der gesellschaftlichen Kommunikation. Dabei geht es ihm nicht um das Finden einer Montagegrammatik oder der Suche nach einer Regel für den richtigen Schnitt, damit dieser auch „richtig“ verstanden wird. Vielmehr sucht er ganz im Gegenteil nach einer Verortung der Montage in der Polykontexturalität der Gesellschaft. Denn was für Sicherheiten kann es geben, wenn es in der Kontingenz der Welt eigentlich keine kommunikativen Sicherheiten geben dürfte? Es könnte alles so sein wie es ist aber auch anders. Und das trifft genauso für die Montage eines Filmtextes zu. Kurz: Weshalb funktioniert das überhaupt, was wir als Editoren machen?

Bei seiner Forschung stützt er sich dabei auf die Theorie autopoietischer Systeme von Niklas Luhmann und geht der Frage nach, inwiefern Montage als Artikulation in einem komplexen Kommunikationsvorgang behandelt werden kann und greift auf seine eigenen Erfahrungen in der Montagearbeit zurück. Es wird versucht, die Montage innerhalb der Systemtheorie zu kategorisieren. Könnte sie sich sogar als eigenständiges funktionales Teilsystem differenzieren?
Und was würde das für unsere Montagepraxis bedeuten?

Daniel studiert Montage an der HFF und präsentiert in diesem Rahmen seinen Stand der Forschung.

zu Gast im Montageforum am 23.11.2011

Sirko Knüpfer zur Montage von 

„Sergej in der Urne“

17.10 Uhr, Kino 1104

„Generell funktioniert mein Blick und meine Aufmerksamkeit situativ. Vielleicht weil ich in so vielen verschiedenen Formaten unterwegs bin, stellt sich eine gewisse Übung ein, sich auf die jeweilige Rahmensetzung einzulassen. Das Erfassen von Prozessen in ein mentales Bild ist mein Thema, die diskontinuierliche Zeit als Normalfall der Wahrnehmung. Den Deleuzeschen Begriff des Bewegungsbildes mag ich sehr.“ Berlin/Potsdam 2011 Sirko Knüpfer

 

Sirko Knüpfer studierte an den Kunsthochschulen Halle/Saale, Glasgow und Karlsruhe. Als Medienkünstler entwickelt er Arbeiten im öffentlichen Raum, für Theater und Film. Er arbeitete mit dem Künstlerkollektiv Henry VIII’s Wives und gründete mit der Choreografin Paula E. Paul das gemeinsame Label KOMBINAT. Sirko Knüpfer unterrichtet Medienkunst an der Kunsthochschule „Burg Giebichenstein“ Halle/Saale und ist als freier Filmeditor in Berlin tätig. Der Kurzfilm Hackney Lullabies von Kyoko Miyake gewann 2011 den Berlin Today Award im Rahmen des Berlinale Talent Campus.

Auswahlfilmografie
2001  Abenteuer der eigenen Existenz. Archivfilm. Sirko Knüpfer, Daniel Thomas
2003  Yello Perill C’est Moi. Videoessay. Sirko Knüpfer
2005  Mind the Gap. Kurzfilm. Kerstin Hering
2008  Camera Orfeo. Videoinstallation. Penelope Wehrli
2008  [kunst.hand.werk.] Videoinstallation. Paula E. Paul, Sirko Knüpfer
2009  Sergej in der Urne. Dokumentarfilm. Boris Hars-Tschachotin
2011  Hackney Lullabies. Kurzfilm. Kyoko Miyake  Nominiert für den Förderpreis Schnitt Film+ 2011

Sergej in der Urne

Buch und Regie: Boris Hars-Tschachotin
Kamera: Peter Badel, Sirko Knüpfer, Grischa Schaufuß
Schnitt: Sirko Knüpfer, Boris Hars-Tschachotin
2D Artist: Moritz Koepp und Martin Eichhorn
Ton: Bernhard Joest, Jürgen Schönhoff, Matthias Richter
Musik: Jan Tilman Schade
Sprecher Sergej Tschachotin: Ulrich Matthes
Produzent: Boris Hars-Tschachotin
Koproduzent: Heino Deckert
Liquid Blues Production D 2010
 
 

Charismatisch, egozentrisch, rastlos und nahezu vergessen … Sergej Stepanowitsch Tschachotin (1883-1973) war ein Wissenschaftler von Weltruf, Freund Einsteins und Pawlows, Revolutionär, Antifaschist, Pazifist und Frauenheld. Fünf Mal heiratete er, fünf Mal ließ er sich scheiden. Sergej hatte acht Söhne. Erstmals sprechen vier von ihnen über die wechselvolle Geschichte ihres Vaters; kontrovers und voller Emotionen, denn über allen Biografien steht bis heute der übergroße Schatten des Vaters.

Filmemacher Boris Hars-Tschachotin entdeckte zu Beginn seiner Spurensuche die Urne Sergejs. Mit dem Wunsch nach Versöhnung versucht er seine weit verstreute Familie zu vereinen, um endlich den letzten Willen seines Urgroßvaters zu erfüllen und dessen Asche auf Korsika beizusetzen. Dabei gerät der Urenkel in einen Strudel familiärer Abgründe, in dem persönliches Schicksal und politische Geschichte miteinander verschwimmen, in dem die schmerzhafte Zeit der Russischen Revolution ebenso auftaucht wie der engagierte Kampf der Eisernen Front oder die Willkür des stalinistischen Terrors.

TRAILER

zu Gast im Montageforum am 16.11.2011

Rune Schweitzer zur Montage von 

„Kümmel Baut“

17.00 Uhr, Kino 1101!!!!

Der Regisseur Paul Hadwiger wird bei der Vorführung anwesend sein.

Fünf Jahre Leben für ein Shopping Center.

Fünf Jahre mit Bauherren und Anwohnern.

Fünf Jahre zwischen Deutschland und Polen.

Fünf Jahre bis zur NEUEN WELT.

Rune Schweitzer hat bis 2004 an der HFF Filmmontage studiert. In dieser Zeit wurde sie mit dem Kurzfilm “sportfrei” für den deutschen Schnittpreis nominiert. Seit Abschluss des Studiums arbeitet sie freiberuflich als Editorin und war einige Jahre Mitglied der Vorjury für den Schnitt Preis Dokumentarfilm, der jährlich durch Film+ in Köln vergeben wird.

Filmographie (Auswahl)
Pfandleiher R: Stanislaw Mucha D 2011 TAG/TRAUM Köln, 81’, Doku
BRASCH R: Christoph Rüter D 2011 TAG/TRAUM Köln, 91’, Doku
Gangster Project R: Teboho Edkins D/Südafrika 2011, Day Zero / dffb, 54’, Dok/Fiction
Auf der sicheren Seite R: Corinna Wichmann & Lukas Schmid D 2009, TAG/TRAUM Köln / arte, 82’, Doku
32A R: Marian Quinn Irland / Deutschland 2007, janey pictures Sligo / Flying Moon Berlin / RTE, 87’, Spielfilm
jeder schweigt von etwas anderem R: Marc Bauder D 2006, bauderfilm / ZDF, 72’, Doku
grow or go R: Marc Bauder D 2003, bauderfilm Berlin / ZDF, 95’, Doku
sportfrei R: Anna Klamroth D 2000, HFF Potsdam, 13’, Doku

Hermann Kümmel beim Bau eines Schulhauses in Nicaragua – das war in den 80er Jahren. Heute arbeitet der gebürtige Hesse in Rzeszów im Osten Polens. Er baut das Shopping Center NEUE WELT. An Kümmels Seite steht die polnische Managerin Viola Wojnowski, die mit Geschäftspartnern und Geldgebern verhandelt. In Polen will sie aber nicht mehr leben – ihr Traumhaus lässt sie sich in der deutschen Hauptstadt bauen. Im Hintergrund agiert der Investor und Kunstsammler Dr. Erich Marx. Bei den Bewohnern der Plattenbausiedlung, in dem das Shopping Center entstehen soll, ist das Projekt umstritten. Doch die Verträge sind geschlossen, die Baufahrzeuge rollen an.
Mit seinem Team hat Regisseur Paul Hadwiger die Entstehung des Shopping Centers über fünf Jahre hinweg begleitet. Er trifft Bauherren und Anwohner, verfolgt ihre Geschichten. Bei aller Unterschiedlichkeit der Interessen vereint sie die Frage, wie man leben will.

KÜMMEL BAUT | Kümmel buduje | Kümmel Goes East

Dokumentarfilm von Paul Hadwiger Deutschland 2011 92 Min. | HD |

zu Gast im Montageforum am 09.11.2011

“Am Pier von Apolonovka”

anschliessend

Gespräch mit der Schnittmeisterin Inge Schneider

und mit dem Kameramann Marcus Winterbauer

zum Thema Auflösung

17.00 Uhr, Kino 1104

Ich nenne sie Albatrosse, diese Jungs und Mädchen am Kai der Sewastopoler Bucht.

Die Sewastopoler Albatrosse sind ein Sinnbild für das unauflösbare Dilemma,

indem sich die Stadt befindet: eine Stadt – viel zu mittellos für Glanz und Gloria,

und viel zu lebendig für den Schrottplatz.

Am Pier von Apolonovka ist ein Film über einen Sommer an der Mole von Apolonovka, vom ersten bis zum letzten Ferientag.

••••••••••••••TRAILER ZUM FILM

Inge Schneider wurde in Ermsleben geboren. Bereits im Alter von 14 Jahren wußte sie, welchen Beruf sie ergreifen wollte. Nach dem Abitur und praktischen Erfahrungen als Schnittassistentin, erlernte Inge Schneider das Schnitthandwerk an der HFF Babelsberg und arbeitet mittlerweile schwerpunktmäßig als Editorin von Kino-Dokumentarfilmen.

Von 1986 bis 1994 war sie Lehrbeauftragte für Filmschnitt an der dffb. Für NACH DEM FALL von Frauke Sandig und Eric Black erhielt sie eine lobende Erwähnung beim Deutschen Kamerapreis 2000. Im Jahr 2004 wurde sie mit dem erstmalig vergebenen Preis für den Schnitt an DIE SPIELWÜTIGEN von Andres Veiel ausgezeichnet.

Unzählige weitere erfolgreiche Kino-Dokumentarfilme finden sich in ihrer Vita (u.a. 2007 PRINZESSINNENBAD von Bettina Blümler – Gewinner des Preises „Dialogue en perspective“ Berlinale 2007, 2004 DANCING WITH MYSELF von Judith Keil und Antje Kruska, 2001 DER GLANZ VON BERLIN von Judith Keil und Antje Kruska – Adolf Grimme Preis 2003, 1997 KINDERLAND IST ABGEBRANNT von Sibylle Tiedemann und Ute Badura – Nominierung Deutscher Filmpreis 1998, Nominierung Adolf Grimme Preis 2000).

Marcus Winterbauer wurde in Karlsruhe geboren. Zum Film kam er über seinen Zivildienst, den er in Belfast leistete. Mitten im Krisengebiet organisierte er Fotoausstellungen und besuchte am College in Belfast einen Kursus über Super8 Filme.

Seine Leidenschaft für das bewegte Bild wurde dort geweckt und das anfängliche Interesse für Fotographie schwenkte um auf das Medium Film.

Bis 1997 absolvierte er das Diplom-Kamerastudium an der der „Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf” in Potsdam-Babelsberg. Seit Abschluss arbeitet er erfolgreich als Kameramann für unzählige Filmproduktionen, die ihn an die unterschiedlichsten Plätze der Welt führen.

Seine Filme laufen auf internationalen Filmfestivals und wurden vielfach prämiert (u.a. HERBSTGOLD von Jan Tenhaven – Publikumspreis HOTDOCS 2010, DOC U AWARD IDFA Amsterdam 2010, Hauptpreis Guangzhou Int. Documentary Film Festival China, Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis 2011, CHANDANI UND IHR ELEPHANT von Arne Birkenstock – Hauptpreis Chicago International Childrens Film Festival 2010, Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis 2011, FULL METALL VILLAGE von Cho Sung-Hyung – Hessischer Filmpreis 2006, Filmpreis Schleswig Holstein 2006, Hauptpreis Max Ophüls 2007, RHYTHM IS IT von Thomas Grube und Enrique Sánchez Lansch – Deutscher Filmpreis 2005 als bester Dokumentarfilm, DER GLANZ VON BERLIN von Judith Keil und Antje Kruska – Adolf Grimme Preis 2003).

In der Organisation von Studiengang Kamera hält Marcus Winterbauer einen zweitägigen Seminar:

Mittwoch, 9. NOV. 2011

10.00 Kino 1104 „Raising Resistance“ (DCP, 84 min)

anschließend Seminar bis 17 UHr

Donnerstag, 10. NOV. 2011

10.00 bis 16.00 Kino 2115

Wie ist der Weg von der Idee zum fertigen DokumentarFilm?

Es werden diskutiert: Filmlayout Verhältnis Endprodukt, Zusammenarbeit Regie und Kamera und Schnitt,

Planung und vorgefundene Wirklichkeit, Auflösung und Verdichtung im Schnitt,

Verhältnis zum Protagonisten, am Beispiel von „Full Metall Village“,

“Herbstgold“, „Wie Luft zum Atmen“, „Sound of Heimat“

zu Gast im Montageforum am 02.11.2011

7 Stadien der Entfremdung


Igor Bugarov über die Montage von

„Ruderbruch“


und andere experimentelle Kurzfilme

17.00 Uhr, Kino 1104

Das Werkstattgespräch wird auf (gebrochenem 😉 Englisch stattfinden.

It has been more than 15 years that we have been working together, under the pseudonym of Igor and Ivan Buharov.
We have been producing and directing several films. (experimentals, features, shorts, documentaries, animations) We have also been involved in the creation of several music projects and film music. Our works always dancing on the edge of fine art and cinematic art. In 1995, together with Vasile Croat and István Nyolczas, we have formed the 40 Labor “Multiartist” Group which made performances, events, actions, exhibitions, concerts, multimedia works. We held surrealistic audiovisual performances where the image, the music and the words became an organic whole after chaos. In the beginning we have started by using used expired raw material exploiting the organising element of the unintentional. For our films, we mainly use super 8 footage, then we blow it up to 35 mm for distribution use. We are also composing music for the soundtrack of our films. We formed the Pop Ivan band in Budapest in 1998. Our music is characterised by a certain permeability between styles and atmospheres : one can discover in their works archaic Moldvan melodies, Latin rhythms, elements of the modern free-jazz and of contemporary compositions.

www.buharov.hu                            pop ivan                                  kaoscamping

“A generation earlier, the Hungarian underground masters who influenced them were equally overlooked. There is an air of “self-censorship” about the Buharovs; in times of entrepreneurial globe-trotting art, they reflect an era when artists used film with the hope of reaching wide and nourishing the roots of their own culture.“
Vassily Bourikas

“This audiovisual experiment can best be described as getting lost in someone else’s dream. The directors Igor and Ivan Buharov invite us to see the insides of their brains through various amusing and absurd story-lines.”
Off-screen film festival Brussel