Author Archives: montageforum

MONTAGEFORUM 30.1.2019 FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG 17:00 UHR // KINO 1101

Human Flow“ (D 2017,140 Minuten)

Regie: Ai Wei Wei // Montage: Niel Pagh Andersen

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Rund um die Welt sind derzeit mehr als 65 Millionen Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlasen, um vor Hunger, Klimawandel und Krieg zu fliehen.

HUMAN FLOW ist eine epische filmische Reise des international renommierten Künstlers Ai Weiwei, in der er dieser gewaltigen Völkerwanderung ein bildgewaltiges und eindrucksvolles Gesicht gibt. Der Dokumentarfilm beleuchtet das erschütternde Ausmaß dieser Bewegung ebenso wie ihre zutiefst persönlichen Auswirkungen auf den Einzelnen.Im Verlauf eines ereignisreichen Jahres folgt der Film einer Reihe von bewegenden Geschichten von Menschen rund um die Welt durch 23 Länder, u.a. Afghanistan, Bangladesch, Frankreich, Griechenland, Deutschland, Irak, Israel, Italien, Kenia, Mexiko und Türkei. Der Film begleitet die Menschen auf ihrer verzweifelten Suche nach Sicherheit, Schutz und Gerechtigkeit: von überfüllten Camps über lebensgefährliche Meeresüberquerungen zu von Stacheldraht bewehrten Grenzen; von Vertreibung und Desillusionierung zuMut, Ausdauer und Anpassung; von der quälenden Erinnerung an das zurückgelassene Leben zu unsicheren Zukunftsaussichten.

HUMAN FLOW erscheint in einer kritischen Zeit, in der Toleranz, Mitgefühl und Vertrauen mehr denn je gebraucht werden. Der eindringliche Film ist ein Zeugnis für die Unantastbarkeit der menschlichen Würde und wirft eine der Fragen auf, die prägend für dieses Jahrhundert sein werden: Wird unsere globale Gesellschaft es schaffen, sich von Furcht, Isolation und Eigennutz zu lösen und einen Weg der Offenheit, Freiheit und des Respekts für Menschlichkeit einschlagen?

Momas Schütze

Momas Schütze ist ein in Berlin ansässiger Filmeditor. Nach Abschluss einer Ausbildung zum Mediengestalter für Ton und Bild im Jahr 2009 studierte er Montage an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. 2016 erhielt Momas erfolgreich sein Diplom. Seit 2009 ist er als freier Filmeditor tätig.

FilmografieAuswahl:
„HUMANFLOW“(2017),
“Gewitterzellen”(2015),
“Kulturkosmos–FUSIONFestival”(2015),
“OpenCage”(2012)

www.momas.film

 

 

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MONTAGEFORUM 9.1.2019 FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG 17:00 UHR // KINO 1101

ER SIE ICH“ (D 2017,88 Minuten)

Regie: Carlotta Kittel // Montage: Andrea Herda Muñoz und Carlotta Kittel

Zwei Menschen, zwei Wahrnehmungen, zwei Erinnerungswelten. Liebten sich Angela und Christian? Waren sie fest zusammen? Welche Erwartungen hatten sie aneinander? Auf alle Fragen gibt es zwei widersprüchliche Antworten. Fest steht: Die beiden lernten sich 1986 in Berlin kennen. Als Angela schwanger wurde und sich für das Kind entschied, brach der Kontakt ab.

25 Jahre später stellt die Tochter eine Kamera auf. Sie interviewt Christian, sie interviewt Angela. Dann spielt sie ihnen die Aufnahmen der/des jeweils anderen vor. Und plötzlich entsteht eine Dynamik zwischen den beiden Eltern, ohne dass sie sich tatsächlich begegnen. Das Vergangene wird im Spiegel des Hier und Jetzt neu aufgerollt. Zwischen die gefühlten Wahrheiten mischen sich wahre Gefühle.

ER SIE ICH ist ein Film über die Macht, die eigene Geschichte zu erzählen, und die Machtlosigkeit, eine zweite Version dieser Geschichte zu verhindern. Ein Gespräch, das nie geführt wurde.

 

Andrea Muñoz

Andrea Muñoz wird 1987 in San Miguel de Allende/Mexiko geboren und wächst in Mainz auf. 2013 beginnt ihr Studium an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF im Bereich Montage. 2018 erhält sie den Deutschen Kamerapreis in der Kategorie Nachwuchs für ihre Arbeit im Dokumentarfilm „ER SIE ICH“.
In ihrer Studienzeit montiert sie unter anderem den Kurzfilm „Meinungsaustausch“ (2016), der auf der Berlinale in der Sektion Perspektive Deutsches Kino 2016 zu sehen ist und ein Jahr später den Short Tiger erhält, sowie „Rå“ (2018), ebenfalls Berlinale-Beitrag in der Sektion Perspektive Deutsches Kino und nominiert für den Deutschen Kurzfilm Preis 2018.
Seit Anfang 2018 ist Andrea Muñoz Mitglied von Pro Quote Film e.V. und Mitglied im BFS – Bundesverband Filmschnitt Editor e.V..

 

Carlotta Kittel

Carlotta Kittel wurde 1988 in Berlin geboren. Nach dem Abitur begann sie ihr Montagestudium an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, welches sie 2013 mit dem Diplom abschloss. Während des Studiums verbrachte sie ein Auslandsjahr an der PWSFTviT, der Filmhochschule in Łódź (Polen), wo sie auch eigene Kurzfilme realisierte (u.a. Mit langen Haaren bist du schöner, Premiere Kasseler Dokfest 2012). Seit 2013 ist Carlotta als freie Editorin für Spiel- und Dokumentarfilme tätig. Ihr Kinodebüt als Editorin, die Romanverfilmung Die Mitte der Welt (Regie: Jakob M. Erwa), wurde mehrfach ausgezeichnet. Von 2013-16 absolvierte sie ein Meisterschülerstudium an der Filmuniversität Babelsberg, in dessen Rahmen der Dokumentarfilm ER SIE ICH entstand, der im März 2018 in Deutschland ins Kino kam. Carlotta ist Mitglied im BFS – Bundesverband Filmschnitt Editor, in der AG Dok und bei Pro Quote Film.

https://www.facebook.com/ER.SIE.ICH.Film

 

MONTAGEFORUM 12.12.2018 FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG 17:00 UHR // KINO 1101

Die vergessene Armee“ (BRD 2017,88 Minuten )

Regie//Signe Astrup, // Montage//Ruth Schönegge

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Mit der DDR verschwand auch die Nationale Volksarmee. Der Dokumentarfilm „Die vergessene Armee“ zeigt, wie sich die Veteranen mit der Bundesrepublik, dem einstigen Klassenfeind, arrangiert haben. Eine differenzierte Studie über die Langlebigkeit von Ideologie und Verlusterfahrungen.

Was wurde aus den 180.000 NVA-Soldaten?

Das fragte sich auch die dänische Filmemacherin Signe Astrup. In ihrer Doku untersucht sie, wie die Soldaten heute leben, die bis zur Vereinigung beider deutscher Staaten in der selbsternannten „Armee des Friedens“ dienten. Es geht um einen beträchtlichen Personenkreis: Die Stärke der NVA lag zuletzt bei rund 180.000 Mann. In die Bundeswehr übernommen wurden nur rund 11.000. Doch was wurde aus dem Rest? Wie sehen diese Männer ihre Armee und die DDR heute? Welche Prägungen aus dieser Zeit wirken fort? Wie haben sie sich in dem anderen politischen System eingerichtet? Signe Astrup traf die Veteranen unter anderem auch an jenen Orten, wo sie meist unter sich sind. Sei es bei Wehrsportübungen im Wald, beim probeweise Exerzieren oder auch beim Festakt zum 60. Geburtstag der NVA in einer Mehrzweckhalle weit draußen in Mecklenburg.

Manch einer Szene wohnt eine unfreiwillige Komik inne, doch werden diese mitunter zutiefst frustrierten Menschen keinesfalls als lächerliche Fossilien ausgestellt. Ebenso wenig entschuldigt der Film die Taten und Einstellungen der Protagonisten. Wohl aber wirbt er dafür, es sich beim Blick auf eine Gruppe, die viel zu groß ist, um ignoriert zu werden, nicht zu einfach zu machen.

About Ruth Schönegge

LEBT UND ARBEITET IN BERLIN.
1997-2000 Studium der Psychologie an der FU Berlin
2000 Praktikum Webdesign bei city.scope
2000-2002 Studium Mediendesign bei L4
2002 Diplom Mediendesign
freiberufliche Editorin/Mediendesignerin
Dozententätigkeit:
L4 – Institut für digitale Kommunikation
UdK Berlin
2005-2010 Studium der Montage an der
Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf, Babelsberg
März 2011 Abschluss Diplomschnittmeisterin
2011-2013 Lehrkraft im Studiengang Montage an der
Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf, Babelsberg
seither freie Filmeditorin

Dozentin für Filmmontage:
Filmuniversität Konrad Wolf
Royal Danish Academy of Fine Arts Copenhagen

Filmografie

MONTAGEFORUM 05.12.2018 FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG 17:00 UHR // KINO 1101

Audre Lorde – Die Berliner Jahre 1984 bis 1992

BRD, 2012, 79 min

Regie: Dagmar Schultz // Montage: Aletta von Vietinghoff

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Audre Lorde – Die Berliner Jahre 1984 bis 1992 vermittelt Audre Lordes Beiträge zu dem deutschen Diskurs über Rassismus, Xenophobie, Antisemitismus, Klassenunterdrückung, und Homophobie.

Der Film ist weltweit auf Dokumentar Filmfestspielen und auf LGBT, feministischen und Schwarzen Filmfestspielen gezeigt worden sowie auf einer Vielzahl von Veranstaltungen und Konferenzen. Audre Lordes Umgang mit ihrer Krebserkrankung und der naturheilkundlichen Behandlung in Berlin sind ebenfalls Thema in dem Film.

Umsetzung:
Video- und Tonbandaufzeichnungen aus unterschiedlichem archivierten Material, Audre Lordes dichterische Arbeit, ihre klangvolle Stimme, und charismatische Portraits der Dichterin, Fotos und Interviews mit Zeitgenossinnen weben ein lebendiges Bild der Autorin in Lesungen, Diskussionen und in privaten Momenten.

Gespräche mit Personen, die Audre Lorde persönlich kannten und mit jungen Frauen, die von ihrem Werk beeindruckt sind, stellen die Verbindung zur Gegenwart her und zeigen die nachhaltige Wirkung von Begegnungen mit Lorde und mit ihrem Werk.

Aletta von Vietinghoff (BFS)

 

MONTAGEFORUM 28.11.2018 FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG 17:00 UHR // KINO 1101

The Cleaners – Im Schatten der Netzwelt

Regie: Hans Block & Moritz Riesewieck // Montage: Philipp Gromov

THE CLEANERS enthüllt eine gigantische Schattenindustrie digitaler Zensur in Manila, dem weltweit größten Outsourcing-Standort für Content Moderation. Dort löschen zehntausende Menschen in zehn Stunden Schichten im Auftrag der großen Silicon Valley-Konzerne belastende Fotos und Videos von Facebook, YouTube, Twitter & Co. Komplexe Entscheidungen über Zensur oder Sichtbarkeit von Inhalten werden so an die „Content Moderatoren“ outgesourct. Die Kriterien und Vorgaben, nach denen sie agieren, ist eines der am besten geschützten Geheimnisse des Silicon Valleys.

Die Grausamkeit und die kontinuierliche Belastung dieser traumatisierenden Arbeit verändert die Wahrnehmung und Persönlichkeit der Content Moderatoren. Doch damit nicht genug. Ihnen ist es verboten, über ihre Erfahrungen zu sprechen.

Parallel zu den Geschichten von fünf Content Moderatoren erzählt der Film von den globalen Auswirkungen der Onlinezensur und zeigt wie Fake News und Hass durch die Sozialen Netzwerke verbreitet und verstärkt werden.

Die utopische Vision einer vernetzten globalen Internetgemeinde wird endgültig zum Alptraum, wenn hochrangige ehemalige Mitarbeiter der Sozialen Netzwerke Einblicke in die Funktionsweisen und Mechanismen der Plattformen geben. Durch gezielte Verstärkung und Vervielfältigung jeglicher Art von Emotionen, werden die Plattformen zu gefährlichen Brandbeschleunigern, die soziale, politische und gesellschaftliche Konflikte anheizen und die drohende Spaltung unserer Gesellschaft vorantreiben.

Die Regisseure Hans Block und Moritz Riesewieck erzählen in ihrem Debütfilm vom Platzen des utopischen Traums der Sozialen Medien und stellen die drängende Frage nach den Grenzen des Einflusses von Facebook, YouTube, Twitter & Co auf uns und unsere Gesellschaften.

THE CLEANERS feierte beim Sundance Film Festival 2018 in der Sektion „World Cinema Documentary Competition” seine umjubelte Weltpremiere, gefolgt von einer überwältigenden internationalen Presseresonanz.

Philipp Gromov

Philipp Gromov hat seit 2010 über 12 Dokumentarfilmen, Serien und Dokumentationen geschnitten, u.a. “The Cleaners” von Hans Block und Moritz Riesewieck und “The Magnitsky Act. Behind The Scenes” von Andrei Nekrasov.
Er studierte Musik an der HfM Detmold, arbeitete mehrere Jahre beim oppositionellen russischen TV-Sender RTVi und wechselte danach zum Dokumentarfilm. Zusammen mit Markus CM Schmidt hat er als junior Editor den Film “The Other Chelsea” (First Steps 2011, Grimme Preis 2012) geschnitten.
Seine Filme waren auf großen Festivals gezeigt – sechs Filme hatten Premiere bei IDFA, “The Cleaners” feierte die Premiere bei Sundance und bekam den Dokumentarfilmpreis beim Moskauer Film Festival 2018. Zwei TV Produktionen wurden mit Grimme Preis ausgezeichnet (“Farewell Comrades”, 2013), zwei weitere für den Grimme Preis nominiert (Make Love, 2014; Akram und die Mauer im Meer, 2014).

MONTAGEFORUM 14.11.2018 FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG 17:00 UHR // KINO 1101

Kuhlenkampffs Schuhe“ BRD 2018, 92 min

Regie: Regina Schilling // Montage: Jamin Benazzouz

Joachim Kuhlenkampf /Einer wird Gewinnen

Der Dokumentarfilm “Kulenkampffs Schuhe”, der vollständig aus Archivmaterial besteht, zeigt Nachkriegsgeschichte auf überraschende, ungewöhnliche und berührende Art und Weise: Anhand von zahlreichen Showausschnitten von damals, Interviews, privatem Super8-Material, historischen Dokumenten und Fotos eröffnet sich eine ganz neue Sicht auf das Unterhaltungsfernsehen der Bundesrepublik: Es war angetreten, eine ganze Nation von ihren Kriegstraumata zu therapieren, ein unverzichtbarer Ruhepol. Ein Film, der generationsübergreifend herausfinden möchte, wie die Deutschen wurden, was sie sind.

Shows boten Entspannung im Nachkriegs-Deutschland

Hans Joachim Kulenkampff und Peter Alexander waren die großen Fernsehhelden der Familie von Regisseurin Regina Schilling. Und natürlich, etwas später, Hans Rosenthal mit “Dalli Dalli”. Die Quizshows verhießen leichte Unterhaltung, Entspannung, heile Welt.

Die Showmaster gehörten wie Regina Schillings Vater einer sehr besonderen Generation an: erst missbraucht vom Nationalsozialismus, dann eingespannt in das Hamsterrad der Nachkriegszeit, die von Traumatisierungen nichts wusste oder nichts wissen wollte.

“Kulenkampffs Schuhe” ist eine Produktion von zero one im Auftrag des Südwestrundfunks in Koproduktion mit dem HR.

Jamin Benazzouz

Nach einem gescheiterten Versuch Schlagzeuger zu werden, begann ich 2005 eine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton beim Westdeutschen Rundfunk in Köln. Während verschiedener Schnittassistenzen konnte ich erfahrenen FilmeditorInnen bei der Arbeit zu schauen und entdeckte so meine Begeisterung für die Filmmontage.
Auf eine zweijährige Festanstellung beim WDR folgte 2010 das Studium Montage an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, das ich 2013 mit dem Bachelor of Fine Arts abschloss. 2017 absolvierte ich den konsekutiven Masterstudiengang mit der multimedialen Erzählung VON KIRCHEN UND NICHT-KIRCHEN. Bereits neben dem Studium bekam ich die Möglichkeit mit renommierten Produktionsfirmen, wie Rommel Film, zero one film und DETAiIFILM zusammen zu arbeiten.
Im Zentrum meiner Arbeit stehen abendfüllende Spiel- und Dokumentarfilme. Erzählung, Rhythmus und Emotion eines Films erarbeiten und gestalten zu können macht mir unglaublichen Spaß.

FILMOGRAFIE

2018
OF FRIENDS AND GODS / Kinodokumentarfilm / 71 min / Regie: Reetta Huhtanen / Produktion: Zone2 Pictures, Clin d’oeil films, Tondowski films

KULENKAMPFFS SCHUHE / Dokumentarfilm / 92 min / Regie: Regina Schilling / Produktion: zero one film, SWR

2017
THE SCHOOL ON MAGIC MOUNTAIN / Kinodokumentarfilm / 88 min / Regie: Radek Wengrzyn / Produktion: DETAiLFILM, NDR

LUI / Kurzspielfilm / 22 min / Regie: Janin Halisch / Produktion: Clara Gerst & Janin Halisch Produktion, dffb

2016
GESTRANDET / Kinodokumentarfilm / 79 min / Regie: Lisei Caspers / Produktion: Rommel Film, NDR

METEORSTRASSE / Kinospielfilm / 83 min / Regie: Aline Fischer / Produktion: Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, credo:film, rbb

THE PARROT  / Kurzspielfilm / 18 min / Regie: Darin Sallam, Amjad Al Rasheed / Produktion: Monokel

2014
TITOS BRILLE / Kinodokumentarfilm / 90 min / Regie: Regina Schilling / Produktion: zero one film, SWR

DER GAST / Kurzspielfilm / 29 min / Regie: Christian Johannes Koch / Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, rbb

IHR UND EURE WELT / Kurzspielfilm / 24 min / Regie: Janin Halisch / Produktion: dffb, rbb

LOVE, YESTERDAY / Kurzspielfilm / 15 min / Regie: Joya Thome / Produktion: Joya Thome Filmproduktion, gff

2013
ÜBER UNS ELEKTRIZITÄT / Kurzspielfilm / 20 min / Regie: Christian Johannes Koch / Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF

2012
SKINNY LOVE / Kurzspielfilm / 20 min / Regie: Janin Halisch / Produktion: dffb

SOUVENIR / Kurzdokumentarfilm / 17 min / Regie: Christian Johannes Koch / Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF

FRAGMENTS OF PALESTINE / Dokumentarfilm / 88 min / Regie: Marie Caspari / Produktion: Marie Caspari Filmproduktion

MONTAGEFORUM 07.11.2018 FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG 17:00 UHR // KINO 1101

Una Primavera” (Dok/A, BRD, I, 2018, 80 min)

Regie// Valentina Primavera //
Montage// Federico Neri //

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Die Fotos aus der Zeit, als Fiorella und Bruno heirateten, tragen die Spuren einer verlorenen Epoche. Die Braut – weißes Kleid, Spitzenschleier – sieht leicht nach oben, wie ein Bild der Jungfrau Maria. Der Bräutigam – schwarzes Haar, schwarzer Anzug – schaut direkt in die Linse, durchdringend und dunkel. Sie kann nicht sagen, ob sie ihn jemals geliebt hat, sagt Fiorella, die gerade das schwere, enzyklopädisch große Hochzeitsalbum auf ihren Schoß gelegt hat. 40 Jahre liegen zwischen diesen Fotos und der Präsenz dieses Films – 40 Jahre, sich selbst zu verlieren, wie Fiorella in Tränen gestand.

Valentina Primavera, die jüngste Tochter des Paares, kehrt mit einer Kamera in ihr Elternhaus zurück, (…) sie begleitet den Versuch ihrer Mutter, sich nach 40 Jahren Ehe endgültig von ihrem Mann zu trennen.

(Lukas Stern)

Federico Neri

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Federico Neri studierte Regie an der NUCT in Cinecittà, (Rom) und Alicante (Spanien) und erwarb 2007 sein Diplom.
2012 schrieb, produzierte und dirigierte seinen ersten Langdokumentarfilm, „Antonello Neri In – Provideo“

Seit 2014 studiert er Montage an der Filmuniversitaet Babelsberg „Konrad Wolf“ und arbeitet freiberuflich als Editor und Videomaker.
Filme, die er geschnitten hat, sind bei vielen nationalen und internationalen Filmfestival gezeigt worden, wie Krakow Film Festival, Diagonale, Mix Brasil, Oaxaca Filmfest, Kasseler Dokumentarfilm – und Video Fest.

Die letzten zwei Langdokumentarfilmen, die er schnitt „Una Primavera“ (R: Valentina Primavera) und „Der Zweite Anschlag“ (R: Mala Reinhardt) feierten ihre Weltpremiere auf der DOK.Leipzig 2018.

Filmographie:

  • –  Antonello Neri In-Provideo: Regie, Produktion 2013
  • –  Nature Boys (R: Andreas Boschmann): Editor 2015
  • –  Die Figur in mir (R: Andreas Boschmann): Editor 2015
  • –  The common Goal (R: Johanna Ickert): Editor 2016
  • –  Pedrams Universum (R: Andreas Boschmann): Editor 2016
  • –  Von neun bis elf (R: Jakob Fischer): Editor 2017
  • –  Datsche (R: Lara Hewitt): Editor 2017
  • –  Domashnee Video (R: Andreas Boschmann): Editor 2018
  • –  Una Primavera (R:Valentina Primavera): Editor, Writer, Executive Producer 2018
  • –  Der Zweite Anschlag (R: Mala Reinhardt): Editor 2018